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Ein Nest für unsere Hummelkinder

Neue Krippe startet im April

Am 1. April eröffnet im Kinderhaus St. Benedikt im Münchner Westend eine neue Krippengruppe. In liebevoll gestalteten Räumen mit viel Platz, qualifiziertem Personal und einem starken pädagogischen Konzept werden 22 Mädchen und Jungen zwischen neun Monaten und drei Jahren intensiv betreut und in ihrer Gesamtentwicklung gefördert. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Elefant, Eisbär, Marienkäfer, Tiger und Regenbogen im Eingangsbereich des Kinderhauses St. Benedikt können es kaum erwarten, bis sich eine dicke Hummel zu ihnen gesellt. Sie ist das Logo der 22 Krippenkinder, die ab 1. April in das Kinderhaus St. Benedikt im Münchner Westend aufgenommen werden können. In dem Gebäude an der Schrenkstraße 2 wurde bereits 1883 eine Kindertagesstätte eröffnet – eine der ersten in München überhaupt. Heute betreibt der St. Vinzentius-Zentralverein dort fünf Kindergarten- und eine Hortgruppe.

„Wir haben für die neuen Krippenkinder viel Platz geschaffen“, freut sich Peggy Tschung, die Pädagogische Gesamtleitung Kinderhäuser des St. Vinzentius Zentralvereins, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und als Fachverband Mitglied im Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

Knapp 200 Quadratmeter stehen im 2. Obergeschoss den neuen Krippenkindern zur Verfügung. Die vier Gruppenräume mit teils maßgefertigten Möbeln und einem liebevoll gestalteten Bewegungspodest, einem Schlaf- und einem Wickelraum, einer geräumigen Küche und zwei Hygienräumen sind mit dem Aufzug erreichbar. Zudem können die Kinder eine knapp 40 Quadratmeter große Außenterrasse nutzen und bald auch ein an die benachbarte Kirche St. Benedikt angrenzendes Grundstück, das in einen altersgerechten Spielplatz umgestaltet wird.

Zuverlässige Betreuung durch einen hohen Personalschlüssel

Eine pädagogische Fachkraft betreut höchstens drei bis vier Krippenkinder. „Die Qualität steht und fällt auch mit einem hohen Anstellungsschlüssel“, stellt Tschung klar und versichert: „Wir können die gebuchten Betreuungszeiten jederzeit garantieren.“ Ergänzend hinzu kommen gruppen- und hausübergreifend arbeitende Musik-, Sport- und Theaterpädagogen sowie eine Pädagogische Psychologin und eine Pädagogische Fachkraft Sprache. 

„Bewegung ist Lernen“, betont Tschung. „Jeden Handgriff, jeden Schritt, jedes Krabbeln, das ein Kind macht, bringt automatisch einen Lerneffekt auch in anderen Entwicklungsbereichen.“ Deshalb wird das Bewegungskonzept der ebenfalls vom St. Vinzentius-Zentralverein getragenen Kinderkrippe St. Rupert übernommen. Passend zum Namen der neuen Krippengruppen steht sogar ein Bobbycar in Form einer Hummel bereit.

Sprachförderung von Anfang an 

Auf die Sprachentwicklung der betreuten Kinder legt der St. Vinzentius-Zentralverein ein besonders großes Augenmerk, schließlich wachsen viele von ihnen mehrsprachig auf. „Wir haben ein institutionalisiertes Sprachkonzept entwickelt, das schon in der Krippe greift“, erläutert Tschung. „Wir beginnen also ganz früh mit der Sprachbeobachtung, um bereits die Kleinsten gezielt zu fördern.“ 

Das in der Kinderkrippe St. Rupert entwickelte Spielen mit destrukturierten Materialien, genannt „Travasi“, soll auch in der neuen Kinderkrippe St. Benedikt angeboten werden. Dabei können die Kinder mit Linsen, Erbsen, Nudeln oder Rasierschaum experimentieren und sich sogar in damit gefüllte Boxen hineinsetzen. „Das macht ihnen unheimlich viel Spaß“, hat Tschung beobachtet. 

Kindgerechte Vermittlung von Werten 

In den Kinderhäusern des St. Vinzentius-Zentralverein werden christliche Feste wie Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten oder Ostern gemeinsam gefeiert und die damit verbundenen Werte, etwa die Achtung vor dem Leben, kindgerecht vermittelt. Der katholische Jahreskreis ist eine der Grundlagen der pädagogischen Konzeption. Vor dem Essen sprechen Mädchen und Buben, die das möchten, ein kurzes Tischgebet. Gottesdienste und Besuche in der Kirche St. Benedikt sind für alle Kinder spannend und festigen die Gemeinschaft. 

Erziehungsgemeinschaft mit den Eltern 

Grundsätzlich legt der St. Vinzentius-Zentralverein großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. „Wir sind eine Erziehungsgemeinschaft am Kind“, unterstreicht Tschung. Diese umfasse auch Großeltern und Freunde der Familie. Pro Jahr gibt es je Kind zwei Entwicklungsgespräche, hinzu kommen Elternabende, zum Beispiel vor dem Wechsel von der Krippe in den Kindergarten. 

„Das ganze Haus freut sich auf die Kleinen“, bekräftigt die Pädagogische Leitung des Kinderhauses St. Benedikt, Olga Solodownikow. So werden die Hortkinder Patenschaften für die Krippenkinder übernehmen und ihr Wissen und Können – in Begleitung einer pädagogischen Fachkraft – an sie weitergeben, unter anderem beim Spaziergehen, Spielen oder Vorlesen. Auch begleitete Ausflüge unternehmen die Krippenkinder bereits, beispielsweise in den Zoo, einen nahegelegenen Park oder zur Theresienwiese.

Sie haben Interesse an einem Krippenplatz und möchten die Räumlichkeiten besichtigen? Das ist am Samstag, 07. März, für angemeldete Familien möglich.
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