Zum Hauptinhalt springen

Kunterbunte Bastelaktion

Die "Baschukis" von St. Rupert fertigen ihre Schultüten

Einmal im Jahr wird der historische Theatersaal des Kinderhauses St. Rupert zum Künstleratelier. Auf langen Tischen stapeln sich buntes Papier, Glitzerfolie, Klebebuchstaben und alles, was es braucht, um die perfekte Schultüte zu gestalten.

Besonders beliebt sind in diesem Jahr Weltraummotive, Pokémon-Figuren, Prinzessinnen und Schmetterlinge. Was auf keiner Schultüte fehlen darf: der eigene Name in großen oder kleinen Buchstaben. Und am Ende glitzern nicht nur die Schultüten, sondern auch die Kinder, die Tische und der ganze Raum. 

Das Schultütenbasteln ist ein besonderer Moment 

Das Material stellt das Kinderhaus zur Verfügung. Die Motive suchen sich die Baschukis – so heißen in St. Rupert die Bald-Schulkinder – selbst aus. Zum Basteln kommen dann die Eltern dazu. Das Konzept kommt gut an. „Weil man was Gemeinsames macht und zusammen etwas schafft“, sagt eine Mama. Auch die anderen Eltern sind sich einig: Das Schultütenbasteln ist ein besonderer Moment. Es hilft dabei, sich auf die Schule zu freuen und gleichzeitig bewusst Abschied von der Kindergartenzeit zu nehmen – auch wenn das manchmal ein bisschen wehmütig macht. Spätestens wenn die Kinder ihre Schultüte genau nach ihren Vorstellungen in den Händen halten, überwiegen Stolz und Vorfreude. 

Die gemeinsame Bastelaktion geht auf einen Wunsch der Eltern zurück, den das Kinderhaus vor einigen Jahren gerne aufgegriffen hat. Erzieherin Stavroula Vrakopoulou begleitet das Schultütenbasteln seit vielen Jahren. Sie weiß, wo noch eine Schere oder ein Radiergummi zu finden ist, und unterstützt die Familien mit ihrer Erfahrung. Für sie ist das Basteln weit mehr als ein kreatives Angebot: „Die Kinder merken jetzt, dass es nicht mehr lange dauert, bis sie in die Schule gehen.“ 

Vorfreude auf den Inhalt der Schultüte 

Wie groß die Vorfreude ist, zeigen auch die Kinder selbst. „Ich hab Papier mit Kleber gemacht und die Mama hat die Planeten dann mit Heißkleber draufgeklebt“, erzählt ein angehender Erstklässler stolz. Ein anderer überlegt schon, was wohl in seiner Schultüte stecken könnte – und hofft auf Süßigkeiten und Spielsachen.

Was am Ende tatsächlich in der Schultüte steckt, bleibt bis zum ersten Schultag natürlich geheim. Die gemeinsame Zeit beim Basteln nehmen die Familien aber schon jetzt mit nach Hause – als Erinnerung an die letzten Wochen im Kindergarten und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Hier hören Sie den Beitrag zur Schultütenbastelaktion, der am 07. Juli 2026 im Münchner Kirchenradio gesendet wurde. Beitrag ab Minute 10:38. 

Wir in den Medien:

Klicken Sie auf die Berichte aus den Medien:

Sendung vom 07.07.2026, Beitrag ab Minute 10:38
Podcast vom 26.06.2026
Sendung vom 11.06.2026, Beitrag ab Minute 26:21
Sendung vom 11.05.2026, Beitrag ab Minute 07:16
Sendung vom 27.03.2026, Beitrag ab Minute 03:20
Sendung vom 05.02.2026, Beitrag ab Minute 38:13
Artikel vom 26.04.2023
Bericht vom 29.11.2021
Bericht vom 17.09.2021
Bericht vom 17.09.2021